Die Grundlage: prozessorientiertes Denken

Prozessorientiertes Denken und fortwährende Prozessoptimierung sind heute unverzichtbarer Bestandteil jeder modernen Betriebsführung, um im nationalen wie internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

Funktionales, abteilungsweises Handeln wird zunehmend durch eine gesamtbetriebliche Betrachtungsweise der Geschäftsprozesse im Unternehmen abgelöst, um bisher ungenutzte Geschäftspotentiale zu erschließen oder unnötige Kostentreiber zu eliminieren.

Eine permanente, unternehmensweite Prozessoptimierung erfordert vor allem eine gründliche Analyse. Heute ist ein Großteil der Geschäftsprozesse IT-gestützt, so dass eine große Menge an Daten anfallen. Diese Daten bieten ein enormes Potential zur Analyse mit Methoden der Business Intelligence. Hierzu gehören zum einen die sinnvolle Definition von Prozess-KPIs (Key Performance Indicator) sowie von Schwell- und Grenzwerten für diese Kennzahlen. Zum anderen, ist es notwendig die Masse an vorhandenen Daten so zu ermitteln, zu integrieren und zu transformieren (ETL – exctract, transform, load), dass mit ihnen die KPIs errechnet werden können.

Typische Beispiele für Prozess-KPIs in der Logistik sind Durchlaufzeitzeiten von Versandstücken zwischen den verschiedenen Stationen von Annahmestelle bis Empfänger. Mit den passenden KPIs lässt sich z.B. ermitteln, welche Abschnitte auf dem Versandweg besonders anfällig für Störungen sind, um genau dort Änderungen vorzunehmen.

In Kombination mit fachlichem Know-How und praktischer Erfahrung der „Prozessoptimierer“ bietet die datengestützte Prozessanalyse eine sichere Basis für Entscheidungen, an welchen Stellen Prozesse verbessert werden können.